Du bist mehr als du denkst.

Du kannst auch fühlen. 


Unsere Gefühle sind weit mehr als nur ein netter Bonus - sie sind sogar die Grundlage für unser Denken und Handeln.

Sich selbst spüren

ist eine gesellschaftlich unterschätzte Fähigkeit die ALLES verändern kann! Bist du bereit?

Was ich will
ist eigentlich ganz einfach.
Ich will
dass so viele Menschen wie möglich wieder sich selbst spüren.
Wahrnehmen wer sie wirklich sind.


Dafür schaffe ich Raum.

Gefühle

Fühlen ist der erste Schritt zu Verbindung. Verbindung schafft Sicherheit. Sicherheit ist die Basis auf der wir uns voll und ganz spüren können. Wir selbst sein können. Wenn wir uns mit all unseren Gefühlen und Empfindungen sicher fühlen, sie kennen und annehmen, weil wir wissen, dass sie nicht gegen, sondern für uns sind - dann entsteht Raum für uns. Raum für Entfaltung, Kreativität, Liebe. Für Menschlichkeit.

Unsere Gefühle sind genau genommen elektrische und chemische Impulse in unserem Nervensystem. Sie sind Kommunikation. Und wir können uns aktiv an diesem Gespräch beteiligen. Indem wir verstehen worum es überhaupt geht, den Gesprächsfluss möglich machen und uns schlussendlich auch aktiv einbringen, ermöglichen wir in uns wieder eine harmonische Einheit aus "Körper und Geist" .

Mach hier gleich einen ersten Schritt und lerne wie unser Nervensystem funktioniert:

das Nervensystem

ist ein komplexes Netzwerk, dass sich über unseren gesamten Körper erstreckt und Kommunikation in ihm ermöglicht. Es spielt die entscheidende Rolle bei allen Bewegungen, die wir gezielt ausführen wollen und übernimmt im Hintergrund die gesamte Koordination lebenserhaltender Körperfunktionen. Es sendet alle Impulse, die von außen auf uns eintreffen zur Verarbeitung an unser Gehirn und ermöglicht somit unser gesamtes (Er)Leben. 

das autonome Nervensystem

ist der Teil, den wir nicht selbst steuern können. Er reguliert unseren Herzschlag, unsere Verdauung, das Immunsystem uvm. Er aktiviert einen "Überlebensmodus" wenn wir in Gefahr sind. Außerdem sorgt er dafür, dass wir über sozialen Austausch mit anderen in Kontakt kommen. Zusammengehörigkeitsgefühl und gegenseitige Unterstützung erhöht die Überlebensfähigkeit des Menschen. 

die verschiedenen "Programme"

 um seine vielfältigen Aufgaben bewältigen zu können hat unser autonomes Nervensystem mehrere Teile. Ganz vereinfacht kann man sie in Sympathikus und Parasympathikus aufteilen. Ersterer sorgt für alles was eine Aktivierung braucht und sein "Gegenspieler" kümmert sich um die Entspannung.

Polyvagaltheorie

seit 1994 und dem Psychologen und Neurowissenschaftler Stephen Porges können wir die zwei Bereiche des autonomen Nervensystems noch genauer differenzieren. Der Parasympathikus lässt sich nämlich noch in zwei Zweige aufteilen: den ventralen Vagus-Zweig und den dorsalen Vagus-Zweig.

ventraler Vagus - Parasympathikus

aus diesem Bereich entspringt unser soziales Kontaktsystem. Hier fühlen wir uns sicher, geborgen, geliebt und ausgeglichen. Wir haben Visionen, Zugang zu unserer Intuition, klare Gedanken und spüren eine tiefe Verbundenheit zu unserem Körper und auch zu unseren Mitmenschen. 

dorsaler Vagus - Parasympathikus

ist er aktiv, dann ist das eher so wie ein "Zuviel" an Entspannung. Wir sind wie gelähmt. im sogenannten Shutdown. Unser gesamtes System ist überfordert und zieht die Notbremse - nichts geht mehr. Resignation, Hilfslosigkeit bis hin zu Depression sind Burnout finden hier seinen Ursprung.

Flight - Sympathikus

Flucht und Kampf kommen aus der gleichen Region und meistens auch in dieser Reihenfolge. Wenn unser Nervensystem eine Gefahr wahr nimmt startet es zuerst den Fluchtimpuls (Flight). Solche Gefahren können ein Messer sein, dass uns beim Kochen aus der Hand rutscht - wir springen automatisch zurück = Fluchtimpuls. Oder es kann auch ein Satz oder eine Geste eines anderen Menschen sein, der einen sofortigen Widerstand in uns auslöst.

Fight - Sympathikus

ist Flucht keine Option schaltet sich sofort der Kampfmodus ein. Wir können dem Gespräch nicht ausweichen? Ok, dann schießen wir zurück mit Gemeinheiten! Wer kennt es nicht: fühlt man sich in die Ecke gedrängt, sagt man schnell Dinge, die man später bereut. Manchmal ist es auch einfach der Tonfall, der gar nicht so energisch sein müsste. Oder kennst du die Faust, die auf die Tischplatte donnert, noch bevor du einen klaren Gedanken fassen konntest?

Alle zusammen

sind gleich wichtig und ergänzen sich perfekt. Wenn wir aus irgendeinem Grund in einem Modus feststecken, dann haben wir keinen Zugang mehr zu einem erfüllten Leben. Wir empfinden dann vielleicht alles als einen Angriff. Wollen einfach nur noch weg. Oder sehen uns keinen Ausweg mehr und finden uns mit unserem trostlosen Dasein ab.

ein reguliertes Nervensystem

ist eines, das flexibel auf alle "Programme" zugreifen kann. Wichtig ist dabei zu wissen, dass es da kein Entweder-Oder gibt, sondern die verschiedenen Bereiche mehr wie Lautstärkeregler funktionieren, die alle aktiv, aber in unterschiedlicher Stärke aufgedreht sind.
Natürlich darf sich dein Kampfmodus aktivieren, wenn jemand deine Grenzen überschreitet - wenn dabei aber auch dein ventraler Vaguszweig aktiv ist wirst du ihm nicht gleich einen Rempler geben, sondern ihn sachlich darauf hinweisen, dass hier Stopp ist! That´s it! 

Dein reguliertes Nervensystem hat Kapazität für Dich - so wie du bist! 

Wenn es nicht mehr nur darum geht dich heil durch die vermeintlichen Gefahren des Lebens zu bringen, sondern alles möglich ist, ist es auch möglich, dass Du bist und tust was dir entspricht. Du zu sein ist kein gesellschaftliches Bild, keine Beschreibung, kein Titel, kein Name - es ist DEIN GEFÜHL!
"Ich bin" entsteht nicht in deinem Kopf, durch deine Prägungen, Erziehung und die Glaubenssätze, die du hast. Wer du wirklich bist ist unabhängig davon schon immer da und will gelebt/gefühlt werden. 

Bist du bereit für dich?

In meinen Räumen bist DU willkommen, gesehen und gehalten. Egal ob in der Gruppe oder im 1zu1, es geht immer darum, dass wir einander begegnen, wie wir gerade sind, im jeweiligen Moment. Unser Nervensystem lernt durch Erfahrung und Wiederholung. Räume in denen du bei dir sein und bleiben kannst, in denen du auch in einem sicheren Rahmen ausprobieren darfst, wie es sich anfühlt - solche Räume lassen in deinem Nervensystem neue neuronale Netzwerke entstehen die DICH aufleben lassen.